Das Auditorium der DHBW Mannheim hatte in den Osterferien besonders junges Publikum, denn Kinder zwischen 6 und 12 Jahren hatten die Möglichkeit einmal Hochschulluft zu schnuppern. Unter dem Titel: „Wenn der Teddy auf Reisen geht“ gab Frau Prof. Dr. Julia Hansch den jungen Zuhöreren  einen Einblick in die Logistik. Wie kommt die Jeans in unseren Schrank oder was macht der Teddy bei einem Umzug. Dazu erklärte die Professorin die verschiedenen Transportwege zu Land, Wasser und in der Luft.
„Logistik ist ohne Lkw nicht möglich!“ erklärt Hansch „und bei der Anlieferung oder gerade bei Umzügen lässt es sich nicht vermeiden, das der Lkw auch in Wohngebieten fährt. Dabei entsteht, gerade für Kinder die Gefahr des toten Winkels.“

So freute sie sich, das der zweite Teil der Vorlesung praktisch an einem Lkw erfolgte, denn die Spedition Fels aus Heidelberg stellte eine Lkw und einen Stapler zur Verfügung. Zudem konnte der Round Table Mannheim gewonnen werden, die die Kinder bezüglich der Gefahren in Bezug auf den toten Winkel aufklärten. Jedes Kind durfte deshalb einmal auf dem Fahrersitz Platz nehmen um aus der Perspektive eines Lkws Fahrers zu sehen, wie die anderen Teilnehmer im toten Winkel verschwinden.
Fels Fahrer Theo Lenz gab den Kindern deshalb die Kernbotschaft mit: „Wenn du den Fahrer nicht siehst, dann kann auch ich dich auch nicht sehen.“

„Das Projekt „Raus aus dem toten Winkel“ schlägt die Brücke zwischen der wichtigen Verkehrserziehung und dem tatsächlichen Erlebnis im Straßenverkehr. Einmal die Welt aus der Sicht eines Lkw-Fahrers sehen ist eine prägende Erfahrung“, freute sich Prof. Dr. Hansch. „Ich freue mich über die Kooperation mit  Fels und dem Round Table. Der praktische Bezug im Rahmen des Schnupperstudiums hat allen Spaß gemacht.“